Zuletzt hier: jetzt onlineMitglied seit: 03.04.2025Geburtstag: 14.4.1981 (43)
Blog-Einträge von BigMama
03.04.2025 - 17:04 h
Wer bin ich?
Wer bin ich... Puuh, so eine selbstverständliche Frage, und doch hat sie es in sich, wenn man mal genau darüber nachdenkt....
Klar, ich bin eine Frau, fast 44 Jahre alt. Ich habe drei tolle Kinder und lebe mit ihnen und den drei Katzen in unserer Traumwohnung. Unser Vermieter wohnt unten drunter und ist eher wie ein Onkel oder sonst ein Familienmitglied für uns. Er hat sich vor einigen Jahren vier Dinge vorgenommen:
1. Er will ein Haus kaufen. - Hat er getan, darin wohnen wir jetzt alle miteinander.
2. Er will das Obergeschoss ausbauen und vermieten. - Das ist jetzt unser Zuhause.
3. Er (gelernter Zimmermann) hat sich vorgenommen, einmal eine "perfekte" Wohnung zu bauen, unabhängig von
Geld und (Zeit-)Aufwand. Er wollte es genau so bauen, wie er es gut findet, einfach perfekt. - Jetzt wohnen wir in
einer super gedämmten Wohnung, haben wirklich überall Steckdosen, Internetanschlüsse, wunderschöne
Holzdecken, tolle Böden, einfach ein tolles Zuhause. Wie gesagt: Wir lieben unsere Traumwohnung!
Tja und...
4. Nachdem mein Vermieter und seine Frau als Patchworkfamilie mit vier Kindern viele Jahre kämpfen mussten,
bezahlbaren Wohnraum für die Familie zu finden, hat er sich vorgenommen, seine Wohnung an eine Familie zu
vermieten und das zu einem bezahlbaren Preis. Und daran hat er sich gehalten und lässt uns für einen im
Verhältnis zum Marktpreis extrem niedrigen Mietpreis in dieser Wohnung wohnen.
Dieses Zuhause ist unser Safespace, an dem wir alle hängen und wir sind dankbar für dieses "Nest", das uns Geborgenheit und Rückzugsort bietet. Der Vermieter hat außerdem immer ein offenes Ohr, ist hilfsbereit und ein wahnsinnig netter Mensch.
Gut, dass er auch tierlieb ist, denn ohne unsere Katzen gibt es uns nicht. Die Pfoten sind unsere Familienmitglieder, Kinder, Seelentröster und Nervensägen
.
Meine Kinder gehen alle noch zur Schule. SIe sind wirklich toll und jede Anstrengung wert, die ich unternehme, um für uns hier alles zu erhalten und hinzukriegen. Es kommt nicht von ungefähr, dass ich über lange Zeilen hinweg von meinen Kindern und meinem Zuhause und meinen TIeren schreibe, wenn ich beginne, über mich zu schreiben.
Sie machen aktuell einen großen Teil meines Lebens aus. Sie sind auf mich angewiesen in vieler Hinsicht und vertrauen darauf, dass ich alles richte und zusammen halte. Dabei bin ich aber keine Mutter, die alles von ihren Kindern fernhält und sie in Watte packt. Wir besprechen alles, was vorgeht und sie haben auch ihre eigene Meinung dazu, nicht immer einfach, sowohl für die Kinder wie auch für mich. Aber auf der anderen Seite schweißt es uns auch zusammen und baut Vertrauen auf. Wir halten im Großen und Ganzen zusammen und sie halten mich aufrecht, egal wie hart ich kämpfen muss.
Ich glaube, von allem, was ich in meinem Leben bisher gemacht und erreicht habe, sind diese drei Menschen mein größter Erfolg, ganz egal, welche Schwierigkeiten es auch mit ihnen zeitweise gab und noch geben wird.
Bleibt nur zu hoffen, dass ich es auch hinkriege, ihnen gerecht zu werden, bis sie ihren eigenen Weg einschlagen können.
Diesbezüglich weiß ich, wovon ich rede. Ich wurde ziemlich früh mir selbst überlassen als Kind, weil meine Eltern Träumer waren, die immer geglaubt haben, sie hätten besseres verdient. Also hatten sie immer wieder neue Ideen, womit der große Durchbruch gelingen könnte. Am Ende hatten sie einen Berg Schulden und waren frustriert und kaputt. Ich hatte immer eher das Gefühl, dass ich auf sie aufgepasst und sie erzogen habe als umgekehrt. Es ist meine größte Hoffnung, dass meine Kinder nie das Gefühl haben werden, dass sie für mich und mein Handeln verantwortlich sind!!!
Manches, was später passiert ist, kann ich rückblickend genau darauf zurückführen. Ich war jahrelang auf der Suche nach Zugehörigkeit, Geborgenheit und jemandem, der für mich Verantwortung übernimmt und ein Stück von dem Paket von meinen Schultern nimmt, das ich jahrelang getragen habe. Dummerweise funktioniert Psychologie nicht immer so, wie es gesund und hilfreich wäre... also habe ich eher immer die Menschen in mein Leben gelassen, die genauso unselbstständig oder fehlgeleitet waren, wie meine Eltern ^^.
Partnerschaften waren kaum auf Augenhöhe, Freundschaften waren selten von Dauer.... es halt viele Jahre gebraucht, bis ich erkannte, dass ich mir mit meinen Erfahrungen und Gewohnheiten am meisten selbst im Weg stand.
Die Beziehung zum Vater meiner Kinder war ebenso ein Ergebnis dessen, was ich in mir an Erfahrungen mitgetragen habe. Er ist ein Mensch, der unterschiedlicher als ich nicht sein könnte. Unselbständig, klein vor sich selbst und eher ungebildet... Die gemeinsamen Jahre mit ihm waren ein langer, ausdauernder Kampf, unter dem auch die Kinder zu leiden hatten. Ich bin dankbar, dass wir seit nunmehr fast zwei Jahren getrennt sind. Aber ich werde ihm auch immer dankbar sein für unsere Kinder, die es ohne ihn nicht gäbe! Dass ich jetzt weitgehend alleine die Verantwortung für diese Kinder trage, will ich ihm gar nicht vorwerfen, denn ich wusste ja, dass er ein anderer Mensch ist als ich und es war dumm, mit ihm zusammen Kinder in die Welt zu setzen. Mit etwas Verstand wäre absehbar gewesen, dass er andere Ansprüche an die Kindererziehung hat als ich. Und vielleicht ist es sogar besser, dass er sich nach unserer Trennung fast auf die andere Seite Deutschlands zurückgezogen hat und mir den Großteil der Verantwortung überlässt.
Ich habe immer versucht, das Richtige zu tun, anderen zu helfen, fair und rücksichtsvoll zu sein. Dumm nur, dass man sich dabei schnell selbst verliert. Ganz habe ich das zum Glück nie, aber ich kann bis jetzt nicht wirklich richtig beantworten, wer ich denn nun eigentlich bin?!? Ich war zu sehr damit beschäftigt, alles hinzukriegen, was ich mir im Laufe der Zeit an Herausforderungen aufgeladen habe. Ich habe vieles gemeistert in all den Jahren, aber erst jetzt fange ich an, richtig zu hinterfragen, wer ich bin, was ich will und wo mein Weg hinführen soll....
Es ist absehbar, dass ich in wenigen Jahren nicht mehr hauptverantwortlich Mama sein werde. Die Kinder werden groß, werden bald eigene Wege einschlagen. Dann wird es Zeit für mich, auch selbst einen neuen Weg einzuschlagen und eine Richtung zu wählen. Vielleicht mit einigen Abzweigungen, einigen Versuchen, aber auf jeden Fall weiter.
Was ich bislang festgestellt habe:
Ich liebe es zu Schwimmen, und das Fitnessstudio tut mir unheimlich gut. Seit kurzem habe ich das Wandern für mich entdeckt. Schon seit langem gehören Basteln, Handarbeiten, Musizieren und Musik hören, Kochen und Backen zu meinem Zeitvertreib, wenn ich dazu komme. Kleine Kinder hüten tut mir gut, denn die Zwerge sind ehrlich, direkt und liebenswert, was man nicht von allen Erwachsenen behaupten kann. Meine Katzen sind definitiv ein Teil meines Lebens, denn genau wie kleine Kinder verstellen sie sich nicht und zeigen einem ehrlich, woran man bei ihnen ist.
So es meine Finanzen in der Zukunft zulassen, hoffe ich, dass ich es schaffen werde, zu reisen und mehr von der Welt zu sehen. Zuerst einmal von unserem eigenen Land und dann nach und nach auch über unsere Grenzen hinaus... Dort möchte ich sehen, wie die Landschaft sich von unserer unterscheidet oder ähnelt, welche Tiere es gibt und auch, wie die Menschen dort sind.
Ich bin gern von Menschen umgeben, aber am liebsten sind mir diejenigen, die direkt, ehrlich und aufrichtig sind. Selbst dann, wenn das mal wehtut. Lieber eine unschöne Wahrheit direkt zwischen die Augen als schönes Geplänkel, das einem hintenrum Schmerz verursacht!
Tja, ich denke, das ist eine gute Zusammenfassung dessen, wer ich bin, oder was ich bisher zumindest über mich herausgefunden habe....
Vermutlich endet der Prozess, sich selbst im Leben zu finden, nie so ganz und ich bin gespannt, was ich noch herausfinden werde.
Vorerst jedoch, bis meine Kinder alt genug sind um ihren eigenen Weg zu gehen, habe ich mir vorgenommen, an meinen Ansprüchen an mich selbst zu arbeiten. Ich bin eine Perfektionistin und habe schwer zu kämpfen, wenn ich sehe, dass etwas nicht optimal läuft... Damit stehe ich mir durchaus immer mal wieder selbst im Weg und ecke auch bei anderen gerne mal an. Wobei ich gelernt habe, anderen gegenüber behutsam mit meinem Perfektionismus umzugehen... Umso mehr lasse ich ihn bei mir raushängen und muss dringend daran arbeiten.
Heute habe ich ein Erfolgserlebnis, indem ich diesen Text hier verfasst habe und ganz bei mir war, anstatt mich um den Haushalt zu kümmern und andere Dinge zu erledigen. Heute ist MEIN Tag und ich lasse alles andere um mich herum einfach mal liegen. Mal sehen, ob ich weitere solche Tage schaffen werde...
0
Wer bin ich... Puuh, so eine selbstverständliche Frage, und doch hat sie es in sich, wenn man mal genau darüber nachdenkt....
Klar, ich bin eine Frau, fast 44 Jahre alt. Ich habe drei tolle Kinder und lebe mit ihnen und den drei Katzen in unserer Traumwohnung. Unser Vermieter wohnt unten drunter und ist eher wie ein Onkel oder sonst ein Familienmitglied für uns. Er hat sich vor einigen Jahren vier Dinge vorgenommen:
1. Er will ein Haus kaufen. - Hat er getan, darin wohnen wir jetzt alle miteinander.
2. Er will das Obergeschoss ausbauen und vermieten. - Das ist jetzt unser Zuhause.
3. Er (gelernter Zimmermann) hat sich vorgenommen, einmal eine "perfekte" Wohnung zu bauen, unabhängig von
Geld und (Zeit-)Aufwand. Er wollte es genau so bauen, wie er es gut findet, einfach perfekt. - Jetzt wohnen wir in
einer super gedämmten Wohnung, haben wirklich überall Steckdosen, Internetanschlüsse, wunderschöne
Holzdecken, tolle Böden, einfach ein tolles Zuhause. Wie gesagt: Wir lieben unsere Traumwohnung!
Tja und...
4. Nachdem mein Vermieter und seine Frau als Patchworkfamilie mit vier Kindern viele Jahre kämpfen mussten,
bezahlbaren Wohnraum für die Familie zu finden, hat er sich vorgenommen, seine Wohnung an eine Familie zu
vermieten und das zu einem bezahlbaren Preis. Und daran hat er sich gehalten und lässt uns für einen im
Verhältnis zum Marktpreis extrem niedrigen Mietpreis in dieser Wohnung wohnen.

Dieses Zuhause ist unser Safespace, an dem wir alle hängen und wir sind dankbar für dieses "Nest", das uns Geborgenheit und Rückzugsort bietet. Der Vermieter hat außerdem immer ein offenes Ohr, ist hilfsbereit und ein wahnsinnig netter Mensch.
Gut, dass er auch tierlieb ist, denn ohne unsere Katzen gibt es uns nicht. Die Pfoten sind unsere Familienmitglieder, Kinder, Seelentröster und Nervensägen

Meine Kinder gehen alle noch zur Schule. SIe sind wirklich toll und jede Anstrengung wert, die ich unternehme, um für uns hier alles zu erhalten und hinzukriegen. Es kommt nicht von ungefähr, dass ich über lange Zeilen hinweg von meinen Kindern und meinem Zuhause und meinen TIeren schreibe, wenn ich beginne, über mich zu schreiben.
Sie machen aktuell einen großen Teil meines Lebens aus. Sie sind auf mich angewiesen in vieler Hinsicht und vertrauen darauf, dass ich alles richte und zusammen halte. Dabei bin ich aber keine Mutter, die alles von ihren Kindern fernhält und sie in Watte packt. Wir besprechen alles, was vorgeht und sie haben auch ihre eigene Meinung dazu, nicht immer einfach, sowohl für die Kinder wie auch für mich. Aber auf der anderen Seite schweißt es uns auch zusammen und baut Vertrauen auf. Wir halten im Großen und Ganzen zusammen und sie halten mich aufrecht, egal wie hart ich kämpfen muss.
Ich glaube, von allem, was ich in meinem Leben bisher gemacht und erreicht habe, sind diese drei Menschen mein größter Erfolg, ganz egal, welche Schwierigkeiten es auch mit ihnen zeitweise gab und noch geben wird.
Bleibt nur zu hoffen, dass ich es auch hinkriege, ihnen gerecht zu werden, bis sie ihren eigenen Weg einschlagen können.
Diesbezüglich weiß ich, wovon ich rede. Ich wurde ziemlich früh mir selbst überlassen als Kind, weil meine Eltern Träumer waren, die immer geglaubt haben, sie hätten besseres verdient. Also hatten sie immer wieder neue Ideen, womit der große Durchbruch gelingen könnte. Am Ende hatten sie einen Berg Schulden und waren frustriert und kaputt. Ich hatte immer eher das Gefühl, dass ich auf sie aufgepasst und sie erzogen habe als umgekehrt. Es ist meine größte Hoffnung, dass meine Kinder nie das Gefühl haben werden, dass sie für mich und mein Handeln verantwortlich sind!!!
Manches, was später passiert ist, kann ich rückblickend genau darauf zurückführen. Ich war jahrelang auf der Suche nach Zugehörigkeit, Geborgenheit und jemandem, der für mich Verantwortung übernimmt und ein Stück von dem Paket von meinen Schultern nimmt, das ich jahrelang getragen habe. Dummerweise funktioniert Psychologie nicht immer so, wie es gesund und hilfreich wäre... also habe ich eher immer die Menschen in mein Leben gelassen, die genauso unselbstständig oder fehlgeleitet waren, wie meine Eltern ^^.
Partnerschaften waren kaum auf Augenhöhe, Freundschaften waren selten von Dauer.... es halt viele Jahre gebraucht, bis ich erkannte, dass ich mir mit meinen Erfahrungen und Gewohnheiten am meisten selbst im Weg stand.
Die Beziehung zum Vater meiner Kinder war ebenso ein Ergebnis dessen, was ich in mir an Erfahrungen mitgetragen habe. Er ist ein Mensch, der unterschiedlicher als ich nicht sein könnte. Unselbständig, klein vor sich selbst und eher ungebildet... Die gemeinsamen Jahre mit ihm waren ein langer, ausdauernder Kampf, unter dem auch die Kinder zu leiden hatten. Ich bin dankbar, dass wir seit nunmehr fast zwei Jahren getrennt sind. Aber ich werde ihm auch immer dankbar sein für unsere Kinder, die es ohne ihn nicht gäbe! Dass ich jetzt weitgehend alleine die Verantwortung für diese Kinder trage, will ich ihm gar nicht vorwerfen, denn ich wusste ja, dass er ein anderer Mensch ist als ich und es war dumm, mit ihm zusammen Kinder in die Welt zu setzen. Mit etwas Verstand wäre absehbar gewesen, dass er andere Ansprüche an die Kindererziehung hat als ich. Und vielleicht ist es sogar besser, dass er sich nach unserer Trennung fast auf die andere Seite Deutschlands zurückgezogen hat und mir den Großteil der Verantwortung überlässt.
Ich habe immer versucht, das Richtige zu tun, anderen zu helfen, fair und rücksichtsvoll zu sein. Dumm nur, dass man sich dabei schnell selbst verliert. Ganz habe ich das zum Glück nie, aber ich kann bis jetzt nicht wirklich richtig beantworten, wer ich denn nun eigentlich bin?!? Ich war zu sehr damit beschäftigt, alles hinzukriegen, was ich mir im Laufe der Zeit an Herausforderungen aufgeladen habe. Ich habe vieles gemeistert in all den Jahren, aber erst jetzt fange ich an, richtig zu hinterfragen, wer ich bin, was ich will und wo mein Weg hinführen soll....
Es ist absehbar, dass ich in wenigen Jahren nicht mehr hauptverantwortlich Mama sein werde. Die Kinder werden groß, werden bald eigene Wege einschlagen. Dann wird es Zeit für mich, auch selbst einen neuen Weg einzuschlagen und eine Richtung zu wählen. Vielleicht mit einigen Abzweigungen, einigen Versuchen, aber auf jeden Fall weiter.
Was ich bislang festgestellt habe:
Ich liebe es zu Schwimmen, und das Fitnessstudio tut mir unheimlich gut. Seit kurzem habe ich das Wandern für mich entdeckt. Schon seit langem gehören Basteln, Handarbeiten, Musizieren und Musik hören, Kochen und Backen zu meinem Zeitvertreib, wenn ich dazu komme. Kleine Kinder hüten tut mir gut, denn die Zwerge sind ehrlich, direkt und liebenswert, was man nicht von allen Erwachsenen behaupten kann. Meine Katzen sind definitiv ein Teil meines Lebens, denn genau wie kleine Kinder verstellen sie sich nicht und zeigen einem ehrlich, woran man bei ihnen ist.
So es meine Finanzen in der Zukunft zulassen, hoffe ich, dass ich es schaffen werde, zu reisen und mehr von der Welt zu sehen. Zuerst einmal von unserem eigenen Land und dann nach und nach auch über unsere Grenzen hinaus... Dort möchte ich sehen, wie die Landschaft sich von unserer unterscheidet oder ähnelt, welche Tiere es gibt und auch, wie die Menschen dort sind.
Ich bin gern von Menschen umgeben, aber am liebsten sind mir diejenigen, die direkt, ehrlich und aufrichtig sind. Selbst dann, wenn das mal wehtut. Lieber eine unschöne Wahrheit direkt zwischen die Augen als schönes Geplänkel, das einem hintenrum Schmerz verursacht!
Tja, ich denke, das ist eine gute Zusammenfassung dessen, wer ich bin, oder was ich bisher zumindest über mich herausgefunden habe....
Vermutlich endet der Prozess, sich selbst im Leben zu finden, nie so ganz und ich bin gespannt, was ich noch herausfinden werde.
Vorerst jedoch, bis meine Kinder alt genug sind um ihren eigenen Weg zu gehen, habe ich mir vorgenommen, an meinen Ansprüchen an mich selbst zu arbeiten. Ich bin eine Perfektionistin und habe schwer zu kämpfen, wenn ich sehe, dass etwas nicht optimal läuft... Damit stehe ich mir durchaus immer mal wieder selbst im Weg und ecke auch bei anderen gerne mal an. Wobei ich gelernt habe, anderen gegenüber behutsam mit meinem Perfektionismus umzugehen... Umso mehr lasse ich ihn bei mir raushängen und muss dringend daran arbeiten.
Heute habe ich ein Erfolgserlebnis, indem ich diesen Text hier verfasst habe und ganz bei mir war, anstatt mich um den Haushalt zu kümmern und andere Dinge zu erledigen. Heute ist MEIN Tag und ich lasse alles andere um mich herum einfach mal liegen. Mal sehen, ob ich weitere solche Tage schaffen werde...

0
03.04.2025 - 12:46 h
Los geht's!
Hallo allerseits!
Ich starte hier einfach mal und schaue, wo es mich hinführt...
Manchmal möchte man ja einfach nur mal abladen, was man mit sich rumträgt. Ob aus dem Ballast dann was Gutes werden kann muss man sehen. Immerhin wird aus Kompost ja auch oft die Grundlage für bunte Blumen oder gesundes Gemüse... Also wer weiß, wo das alles hier hinführt. Aber wenn es eben einfach nur dazu dient, etwas Ballast abzuladen, ist das ja auch schon ein Gewinn für mich
0
Hallo allerseits!
Ich starte hier einfach mal und schaue, wo es mich hinführt...
Manchmal möchte man ja einfach nur mal abladen, was man mit sich rumträgt. Ob aus dem Ballast dann was Gutes werden kann muss man sehen. Immerhin wird aus Kompost ja auch oft die Grundlage für bunte Blumen oder gesundes Gemüse... Also wer weiß, wo das alles hier hinführt. Aber wenn es eben einfach nur dazu dient, etwas Ballast abzuladen, ist das ja auch schon ein Gewinn für mich
0