Zuletzt hier: 27.01.2026Mitglied seit: 27.01.2026Geburtstag: 4.8.1984 (41)
Blog-Einträge von StillerBrief
27.01.2026 - 18:33 h
Erkenntnisschock
Manchmal reicht eine einzige Erkenntnis.
Manchmal sind es ein oder zwei Menschen.
Und plötzlich fühlt es sich an, als hätte ich mein ganzes Glück verloren.
Es schmerzt, wenn mir klar wird, dass mein Herz nicht mehr frei ist.
Dass es sich festgehakt hat.
Unbemerkt, leise – und dann mit voller Wucht.
Dieser Erkenntnisschock kam nicht langsam.
Er kam wie ein Aufprall.
Mit dem Wissen, dass ich verliebt bin.
Dass ich verknallt bin.
Und dass genau das der Grund ist, warum Nähe plötzlich schwierig wird.
Ich merke, wie sehr mich diese Unsicherheit unruhig macht.
Wie mein Kopf versucht zu verstehen,
während mein Herz längst etwas fühlt,
das sich nicht erklären lässt.
Verliebt zu sein klingt oft leicht.
In Wirklichkeit ist es manchmal ein Zustand voller Widersprüche:
Dankbarkeit und Schmerz.
Klarheit und völlige Orientierungslosigkeit.
Ich bin dankbar für den Moment, in dem mir das bewusst wurde.
Auch wenn diese Erkenntnis weh tut.
Denn sie zeigt mir etwas über mich selbst,
über meine Sehnsucht
und über meine Grenzen.
Im Moment weiß ich nicht, wie ich damit umgehen soll.
Ich weiß nur, dass ich nichts überstürzen darf.
Dass dieser Schock Zeit braucht.
Und dass auch Unruhe eine Sprache ist,
die gehört werden will.
Vielleicht ist das kein Ende.
Vielleicht ist es nur ein ehrlicher Anfang.
0
Manchmal reicht eine einzige Erkenntnis.
Manchmal sind es ein oder zwei Menschen.
Und plötzlich fühlt es sich an, als hätte ich mein ganzes Glück verloren.
Es schmerzt, wenn mir klar wird, dass mein Herz nicht mehr frei ist.
Dass es sich festgehakt hat.
Unbemerkt, leise – und dann mit voller Wucht.
Dieser Erkenntnisschock kam nicht langsam.
Er kam wie ein Aufprall.
Mit dem Wissen, dass ich verliebt bin.
Dass ich verknallt bin.
Und dass genau das der Grund ist, warum Nähe plötzlich schwierig wird.
Ich merke, wie sehr mich diese Unsicherheit unruhig macht.
Wie mein Kopf versucht zu verstehen,
während mein Herz längst etwas fühlt,
das sich nicht erklären lässt.
Verliebt zu sein klingt oft leicht.
In Wirklichkeit ist es manchmal ein Zustand voller Widersprüche:
Dankbarkeit und Schmerz.
Klarheit und völlige Orientierungslosigkeit.
Ich bin dankbar für den Moment, in dem mir das bewusst wurde.
Auch wenn diese Erkenntnis weh tut.
Denn sie zeigt mir etwas über mich selbst,
über meine Sehnsucht
und über meine Grenzen.
Im Moment weiß ich nicht, wie ich damit umgehen soll.
Ich weiß nur, dass ich nichts überstürzen darf.
Dass dieser Schock Zeit braucht.
Und dass auch Unruhe eine Sprache ist,
die gehört werden will.
Vielleicht ist das kein Ende.
Vielleicht ist es nur ein ehrlicher Anfang.
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27.01.2026 - 17:56 h
Dort, wo ich nichts sage
Es gib Gefühle, die spreche ich nicht aus.
Nicht, weil sie klein sind.
Sondern weil sie zu groß sind für meine Stimme.
Sie leben tief in mir,
an einem Ort, an dem alles langsamer schlägt.
Wo mein Herz nicht laut ist,
sondern schwer.
Manchmal sitze ich einfach da
und merke, wie sehr mir jemand fehlt,
obwohl er oder sie gar nicht gegangen ist.
Und ich frage mich dann,
wie etwas so weh tun kann,
ohne überhaupt verloren zu sein.
Wenn sie mir nahe sind,
halte ich den Atem an.
Nicht absichtlich.
Mein Körper tut das von selbst.
Als hätte er Angst,
dieses Gefühl zu verscheuchen,
wenn er sich zu sehr bewegt.
Ich lächle dann.
Aber mein Herz zittert.
Ich denke an sie,
wenn alles andere schweigt.
Wenn niemand hinsieht.
Wenn ich ehrlich bin mit mir selbst.
Und manchmal tut es weh zu merken,
dass mein Herz mehr fühlt,
als ich mir erlaubt habe.
Es gibt Momente,
da stelle ich mir vor,
wie es wäre,
nicht nur zu bleiben,
sondern gehalten zu werden.
Und dann schäme ich mich fast
für diesen Wunsch.
Als wäre er zu viel.
Als dürfte ich ihn nicht haben.
Der Gedanke,
sie könnten jemand anderen lieben,
macht etwas in mir ganz klein.
Nicht wütend.
Nur traurig.
Auf eine müde Art,
die man niemandem erklärt.
Ich habe nie gelernt,
dass mein Herz so fühlen darf.
Dass es keinen klaren Weg braucht.
Kein entweder oder.
Nur Wahrheit.
Also trage ich es still.
Diese Liebe.
Diese Nähe.
Diese Angst, zu viel zu sein
und gleichzeitig nicht genug.
Vielleicht muss ich nichts entscheiden.
Vielleicht reicht es,
dass ich es fühle.
Dass ich es nicht länger wegdrücke.
Manchmal ist Liebe kein Feuer.
Sondern Wasser.
Und es läuft leise,
bis man merkt,
dass man längst darin steht
und weint,
ohne es kommen gesehen zu haben.
— StillerBrief
1
Es gib Gefühle, die spreche ich nicht aus.
Nicht, weil sie klein sind.
Sondern weil sie zu groß sind für meine Stimme.
Sie leben tief in mir,
an einem Ort, an dem alles langsamer schlägt.
Wo mein Herz nicht laut ist,
sondern schwer.
Manchmal sitze ich einfach da
und merke, wie sehr mir jemand fehlt,
obwohl er oder sie gar nicht gegangen ist.
Und ich frage mich dann,
wie etwas so weh tun kann,
ohne überhaupt verloren zu sein.
Wenn sie mir nahe sind,
halte ich den Atem an.
Nicht absichtlich.
Mein Körper tut das von selbst.
Als hätte er Angst,
dieses Gefühl zu verscheuchen,
wenn er sich zu sehr bewegt.
Ich lächle dann.
Aber mein Herz zittert.
Ich denke an sie,
wenn alles andere schweigt.
Wenn niemand hinsieht.
Wenn ich ehrlich bin mit mir selbst.
Und manchmal tut es weh zu merken,
dass mein Herz mehr fühlt,
als ich mir erlaubt habe.
Es gibt Momente,
da stelle ich mir vor,
wie es wäre,
nicht nur zu bleiben,
sondern gehalten zu werden.
Und dann schäme ich mich fast
für diesen Wunsch.
Als wäre er zu viel.
Als dürfte ich ihn nicht haben.
Der Gedanke,
sie könnten jemand anderen lieben,
macht etwas in mir ganz klein.
Nicht wütend.
Nur traurig.
Auf eine müde Art,
die man niemandem erklärt.
Ich habe nie gelernt,
dass mein Herz so fühlen darf.
Dass es keinen klaren Weg braucht.
Kein entweder oder.
Nur Wahrheit.
Also trage ich es still.
Diese Liebe.
Diese Nähe.
Diese Angst, zu viel zu sein
und gleichzeitig nicht genug.
Vielleicht muss ich nichts entscheiden.
Vielleicht reicht es,
dass ich es fühle.
Dass ich es nicht länger wegdrücke.
Manchmal ist Liebe kein Feuer.
Sondern Wasser.
Und es läuft leise,
bis man merkt,
dass man längst darin steht
und weint,
ohne es kommen gesehen zu haben.
— StillerBrief
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27.01.2026 - 11:14 h
Ein leiser Abschieds und Dankesgruß
Es gibt Worte, die man lange mit sich trägt, weil man nicht weiß, wann der richtige Moment ist.
Vielleicht ist jetzt so ein Moment.
Ich habe Menschen verletzt.
Auf unterschiedliche Weise, zu unterschiedlichen Zeiten, bewusst oder unbewusst.
Nicht immer mit Worten, manchmal auch mit Schweigen, Rückzug oder falsche Entscheidungen.
Dafür möchte ich mich entschuldigen.
Von Herzen. Ohne Bedingungen. Ohne Erwartung.
Diese Entschuldigung gilt allen, die Teil meines Lebens waren oder noch sind.
Freundschaft, die geblieben sind.
Freundschaft, die leiser wurden.
Freundschaft, die zerbrochen sind oder nie richtig enden konnten.
Es ist nicht wichtig, wer Recht hatte oder was genau passiert ist.
Was zählt, ist, dass Menschen verletzt wurden und dass mir das leid tut.
Ich weiß, dass nicht jede Tür sich wieder öffnet.
Und ich akzeptiere, wenn manche Kapitel geschlossen bleiben.
Diese Worte sind kein Versuch, etwas zurückzufordern.
Sie sind einfach ein ehrliches Eingeständnis.
Und ein stilles Danke für die Zeit, die Nähe, die gemeinsamen Wege.
Sollte es irgendwann Raum für einen neuen, vorsichtigen Anfang geben, bin ich dankbar.
Wenn nicht, bleibt dennoch Respekt, Wertschätzung und ein Platz im Herzen.
Manche Menschen verliert man im Leben.
Aber nicht alles, was man verliert, geht wirklich verloren. 🤍
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Es gibt Worte, die man lange mit sich trägt, weil man nicht weiß, wann der richtige Moment ist.
Vielleicht ist jetzt so ein Moment.
Ich habe Menschen verletzt.
Auf unterschiedliche Weise, zu unterschiedlichen Zeiten, bewusst oder unbewusst.
Nicht immer mit Worten, manchmal auch mit Schweigen, Rückzug oder falsche Entscheidungen.
Dafür möchte ich mich entschuldigen.
Von Herzen. Ohne Bedingungen. Ohne Erwartung.
Diese Entschuldigung gilt allen, die Teil meines Lebens waren oder noch sind.
Freundschaft, die geblieben sind.
Freundschaft, die leiser wurden.
Freundschaft, die zerbrochen sind oder nie richtig enden konnten.
Es ist nicht wichtig, wer Recht hatte oder was genau passiert ist.
Was zählt, ist, dass Menschen verletzt wurden und dass mir das leid tut.
Ich weiß, dass nicht jede Tür sich wieder öffnet.
Und ich akzeptiere, wenn manche Kapitel geschlossen bleiben.
Diese Worte sind kein Versuch, etwas zurückzufordern.
Sie sind einfach ein ehrliches Eingeständnis.
Und ein stilles Danke für die Zeit, die Nähe, die gemeinsamen Wege.
Sollte es irgendwann Raum für einen neuen, vorsichtigen Anfang geben, bin ich dankbar.
Wenn nicht, bleibt dennoch Respekt, Wertschätzung und ein Platz im Herzen.
Manche Menschen verliert man im Leben.
Aber nicht alles, was man verliert, geht wirklich verloren. 🤍
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27.01.2026 - 10:18 h
Warum ich mich bei Brieffreunde.de angemeldet habe
Manchmal merkt man, dass einem im Leben etwas fehlt, ohne dass es laut wird.
Bei mir sind es echte Worte. Gedanken, die Zeit haben. Austausch, der nicht zwischen zwei Terminen passiert.
Ich habe mich bei Brieffreunde.de angemeldet, weil ich an Verbindungen glaube, die langsam wachsen dürfen. Freundschaften, die nicht von täglichem Kontakt leben müssen, sondern von Ehrlichkeit, Respekt und dem Mut, sich mitzuteilen.
In meinem Leben gab es Menschen, mit denen der Kontakt verloren ging, aber nicht die Bedeutung. Das hat mich gelehrt, dass Nähe nicht immer an Präsenz gebunden ist. Manchmal reicht ein Brief oder eine E-Mail, um sich wieder ein Stück näher zu kommen.
Ich suche hier keinen schnellen Neuanfang und keine großen Versprechen. Was ich mir wünsche, ist ein ruhiger Austausch, ohne Erwartungen, ohne Druck. Worte, die bleiben dürfen. Gedanken, die man teilt, weil man es möchte, nicht weil man muss.
Vielleicht entsteht daraus eine neue Freundschaft. Vielleicht auch nur ein paar gute Briefe. Beides wäre wertvoll.
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Manchmal merkt man, dass einem im Leben etwas fehlt, ohne dass es laut wird.
Bei mir sind es echte Worte. Gedanken, die Zeit haben. Austausch, der nicht zwischen zwei Terminen passiert.
Ich habe mich bei Brieffreunde.de angemeldet, weil ich an Verbindungen glaube, die langsam wachsen dürfen. Freundschaften, die nicht von täglichem Kontakt leben müssen, sondern von Ehrlichkeit, Respekt und dem Mut, sich mitzuteilen.
In meinem Leben gab es Menschen, mit denen der Kontakt verloren ging, aber nicht die Bedeutung. Das hat mich gelehrt, dass Nähe nicht immer an Präsenz gebunden ist. Manchmal reicht ein Brief oder eine E-Mail, um sich wieder ein Stück näher zu kommen.
Ich suche hier keinen schnellen Neuanfang und keine großen Versprechen. Was ich mir wünsche, ist ein ruhiger Austausch, ohne Erwartungen, ohne Druck. Worte, die bleiben dürfen. Gedanken, die man teilt, weil man es möchte, nicht weil man muss.
Vielleicht entsteht daraus eine neue Freundschaft. Vielleicht auch nur ein paar gute Briefe. Beides wäre wertvoll.
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